„Nacht der Museen 2010“ – und ein grausiges Rätsel vom Niddatal
„Den Ermittlern über die Schulter geschaut“
Zum siebten Mal öffnete das Kriminalmuseum im PP Frankfurt am Main seine Pforten in der Nacht der Museen – und gut 5000 begeisterte Besucherinnen und Besucher folgten dem Ruf der Polizei. Bereits wenige Minuten nach der Eröffnung der diesjährigen Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach stand eine Menschenschlange vom Eingang Adickesallee bis hin zur U-Bahn-Station. Eine Stunde später betrat bereits der 1.500 Gast die Eingangshalle des Präsidiums.
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Menschenschlange am Eingang Adickesallee |
Eingangshalle des Polizeipräsidiums |
Das Highlight dieses Abends ist zweifellos die Darstellung des Tatortes der Morde an zwei Georgiern im Jahr 2001 auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau im Volkspark Niddatal. Neben der Darstellung des Tatorts wurde ein Filmzusammenschnitt der Nachrichtensendungen und polizeilichen Aufnahmen gezeigt. Ein Höhepunkt stellt auch die Dokumentation der Identifizierung der Leichen anhand einer Gesichtsweichteile-Rekonstruktion dar.
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Darstellung des Tatortes der Morde |
Grafische Darstellung des Mordes und der Ermittlungen |
Durch die Randlage des Polizeipräsidiums bedingt beginnen hier viele Gäste der Nacht der Museen ihre Tour – mit Hunger. Und den bekamen sie von unserem bewährten Gastro-Team der WISAG genommen. Leckere Würstchen, Frikadellen und Baguette und natürlich alle Arten kühler Getränke wurden in der Partyzone an der Adickesallee gereicht. „Mister Magic Brown“ bezauberte mit seinen Fingerübungen und beim Hütchen-Spiel.
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Gastro-Team der WISAG |
Stärkung aus dem Bauchladen |
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"Mister Magic Brown" |
Krimi-Autorin Anne Chaplet |
Wer hier noch nicht genug Unterhaltung hatte konnte sich zu jeder vollen Stunde von der Krimi-Autorin Anne Chaplet in die Welt der Fiktion und kriminellen Phantasien entführen lassen. Anne Chaplet hatte offenbar ihr Publikum mitgebracht. Zu jeder Lesung war der Filmsaal des Kriminalmuseums voll.
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Darstellung von Manipulationen an Geldausgabeautomaten |
Produktfälschungen |
Wegen des starken Nachtschwärmer-Andrangs ließen sich Wartezeiten nicht immer vermeiden. Die Wartenden wurden aber im Info-Bereich der Kriminaldirektion mit spannenden Gesprächen unterhalten, mit Exponaten des Artenschutzes überrascht oder mit Anschauungsobjekten eines breit angelegten BtM- und Arzneimittelbereichs und zu Manipulationen von Geldausgabeautomaten oder Produktfälschungen informiert.
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Vitrine mit Arzneimitteln Doping- und Lifestyleprodukten |
Frankfurter Polizeichor |
Viele interne und externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums, zahlreiche Mitglieder des Freiwilligen Polizeidienstes, und einige pensionierte Kolleginnen und Kollegen halfen in diesem Jahr wieder einmal, die Nacht der Museen für das Kriminalmuseum Frankfurt zu einem vollen Erfolg zu machen. Als besonderer Leckerbissen kann der erneute Auftritt des Frankfurter Polizeichores bezeichnet werden, der unter lautem Beifall begeisterter Gäste zwei Mal an diesem Abend Lieder beeindruckend im Pfortenbereich Süd und im Innenhof vor einer Warteschlange darbot.
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nacht der Museen 2010 einen herzlichen Dank!
Bildergalerie - Impressionen von der Nacht der Museen 2010 im Kriminalmuseum












