Nacht der Museen 2009

Ein Frühsommernachts-Traum

 

Nacht der Museen 2009 - Ein Frühsommernachts-Traum

 

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Pfeil Live-Bericht der Hessenschau vom 25.04.2009

 

Zum sechsten Mal öffnete das Kriminalmuseum im PP Frankfurt am Main seine Pforten in der Nacht der Museen – und knapp 6000 begeisterte Besucherinnen und Besucher folgten dem Ruf der Polizei. Bereits wenige Minuten nach der Eröffnung der zehnten Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach stand eine Menschenschlange vom Eingang Adickesallee bis hin zur U-Bahn-Station. Eine Stunde später betrat bereits der 1.500 Gast die Eingangshalle des Präsidiums.

Jens Kölker interviewt Willi Herrlich     Mister Magic Brown

Das erste Highlight des frühen Abends war zweifellos Jens Kölker und sein Team vom Hessischen Rundfunk. Live aus dem Kriminalmuseum in die Hessenschau – der Hammermörder ließ Jens Kölker gruseln. Daher berichtete der HR direkt aus der Sonderausstellung „Hammermörder – ein mörderischer Sommer 1990“ und interviewte KOK Willi Herrlich zu Details der Serie von sechs Morden und zwei Mordversuchen. Gleich drauf wanderte Kölker mit den Live-Kameras in die Rotunde des Museums und beobachte „Mister Magic Brown“ bei seinen Fingerübungen und beim Hütchen-Spiel.

Das Team von der WISAGDer Besucherzustrom wurde stärker und stärker. Durch die Randlage des Polizeipräsidiums beginnen hier viele Gäste der Nacht der Museen ihre Tour – mit Hunger. Und den bekamen sie von unserem bewährten Gastro-Team der WISAG genommen. Leckere Würstchen vom Holzkohlegrill, Frikadellen und Baguette und natürlich alle Arten kühler Getränke wurden in der Partyzone an der Adickesallee gereicht.

Wegen des starken Nachtschwärmer-Andrangs ließen sich Wartezeiten Informationsstände der Kriminalpolizeinicht immer vermeiden. Die Wartenden wurden aber im Info-Bereich der Kriminaldirektion mit spannenden Gesprächen unterhalten, mit Exponaten des Artenschutzes überrascht oder mit Anschauungs-objekten eines breit angelegten BtM- und Arzneimittelbereichs und zu Manipulationen von Geldausgabeautomaten oder Produktfälschungen informiert. Zahlreiche Gäste betonten, dass sie bereits öfter zur Nacht der Museen im Kriminalmuseum waren, sie aber in diesem Jahr speziell wegen der Info-Stände der Kriminalpolizei den Weg in die Adickesallee genommen hätten.

Der Polizeichor Frankfurt am MainViele interne und externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums, zahlreiche Mitglieder des Freiwilligen Polizeidienstes, die auch Werbung für ihr Ehrenamt machten und einige pensionierte Kolleginnen und Kollegen halfen in diesem Jahr wieder einmal, die Nacht der Museen für das Kriminalmuseum Frankfurt zu einem vollen Erfolg zu machen. Als besonderer Leckerbissen kann der spontane Auftritt des Frankfurter Polizeichores bezeichnet werden, der unter lautem Beifall begeisterter Gäste zwei Lieder beeindruckend im Pfortenbereich Süd darbot.

 

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nacht der Museen 2009 einen herzlichen Dank! Ebenso dankt das Kriminalmuseum Frau Dr. Jutta Failing von der Agentur k/c/e und Frau Silke Hartmann vom städtischen Kulturamt für die stets wohlwollende und konstruktive Begleitung, die auch maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Konzept des Kriminalmuseums Frankfurt am Main wieder ein großer Erfolg wurde.

 

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Text:    KD Robert Schmitt, PÖ Frankfurt
Fotos:  PHK Siegfried Baier, PÖ Frankfurt
KMF