Das Ampere-Theater zu Gast im Kriminalmuseum

Vorsicht Hochspannung! - Tatort Frankfurt!

Eine Tradition setzt sich fort. Das Kriminalmuseum des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main war am Freitag, dem 13. und Samstag, dem 14. November 2009 zum 3. und 4. Mal Tatort skurriler Verbrechen. Das Ensemble des Improvisationstheaters „Ampere“ setzte gemäß ihres Mottos „Improvisation ist alles“ die Ideen der Zuschauer in Kriminalstücken um.

 

Szene aus dem ersten FallZusammen mit den Zuschauern entwickelten die ambitionierten Schauspieler an beiden Abenden „ad hoc“  spannende Kriminalstücke, die ein Drehbuchautor nicht besser in Szene setzen könnte. Mit Schlagfertigkeit und Gespür für den komischen Moment lösten die Akteure bei den  Zuschauern immer wieder eine Überbeanspruchung der Lachmuskulatur aus, obwohl die Handlung vom Ernst der „schrecklichen  Verbrechen“ und der Untermalung spannungsfördernder Live-Musik geprägt war.


So galt es, zum ersten „Lokaltermin“ den Mord an der Inhaberin eines Friseur- und Nagelstudios zu lösen und eine verschollene Ehefrau wieder zu finden. Dabei spielten ein Wasserrohrbruch und der 1. FC-St. Pauli eine tragende Rolle.


Im zweiten Fall musste eine Rechtsanwältin ihr Leben lassen. Hintergrund war – wie so oft auch im richtigen Leben – der schnöde Mammon. Ein Weingut war zu vererben und es gab dafür natürlich viele „Interessenten“.  So fiel es Hauptkommissarin Sandmann und ihren Assistenten nicht leicht, die verschlungenen Pfade vom Tatort „Weinkeller“ zum Fundort „Affenkäfig“ im Zoo zu verfolgen und schließlich das Mysterium um den Täter zu lösen. 

Kringeln vor LachenSehr hilfreich bei der Lösung der Fälle waren die „Kollegen“ aus dem Publikum. Diese wurden auch in jede „Dienstbesprechung“ mit einbezogen, um die „Fakten“ noch einmal gemeinsam zu rekapitulieren und daraus die logischen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Umgeben von echten Schaustücken mysteriöser Morde und vereitelter Verbrechen fügte das Schauspieler-Ensemble, gemeinsam mit dem Publikum, der Frankfurter Kriminalgeschichte weitere spannende Fälle hinzu – ein Mordsspaß, nicht nur für Kriminalfans!

 

Pfeil Galerie vom 13.11.2009

Pfeil Galerie vom 14.11.2009

 

Text: Simone Weinz, Siggi Baier - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
KMF / Ba